Stosswellen gegen das Zittern
Trotz intensiver Forschung gibt es bisher nur wenige Möglichkeiten der Behandlung von Parkinson. Diese bestehen meist in einer medikamentösen Therapie mit Dopaminersatz. Ein Aufhalten des Krankheitsfortschritts ist bisher nicht möglich.
Mit zunehmendem Krankheitsverlauf können die Betroffenen ihren Alltag immer weniger allein bewältigen. Für sie wie auch ihre Angehörigen eine zunehmende Belastung und kontinuierlicher Verlust an Lebensqualität.
Seit kurzem gibt es eine Therapie die für die Behandlung von Alzheimer Demenz entwickelt wurde aber auch bei Parkinson* ermutigende Ergebnisse zeigt. Die Transkaranielle Puls Stimulation (TPS) verfolgt einen vollkommen neuen Ansatz. Sie nutzt die in der Orthopädie sehr erfolgreich angewendete Stimulation von Körpergewebe mittels pulsierender Stosslwellen erstmals für die Behandlung neuronaler Störungen.
* Für diese Indikationen ist die Therapie noch nicht zugelassen. Die Behandlung erfolgt daher als individueller Heilversuch.
Bei der TPS fokussiert der Sender die Stosswellen, so dass sie ihre maximale Intensität in einer definierten Tiefe erreichen.
Grafik der Schallausbreitung
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Hirnstimulation mit Stosswellen
Bei der TPS-Therapie werden mechanische Stosswellen durch die Schädeldecke auf zuvor festgelegte Gehirnregionen appliziert. Davon abgeleitet ist der Name "Transkranielle Puls-Stimulation" (auf Deutsch "Puls-Stimulation durch den Schädel").
Die Stosswellen triggern durch Mechanotransduktion Veränderungsprozesse in den Zellen. Dies sind unter anderem:
  • Stimulation von Wachstumsfaktoren
  • Höhere Zellpermeabilität
  • Stärkere Durchblutung
Je nach der individuellen Situation kann bei Parkinson* dadurch eine Verbesserung der Symptomatik erreicht werden:
  • Verbesserte Motorik
  • Besseres Gangbild und Gleichgewicht
  • Höhere taktile Sensibilität
Und damit eine Verbesserung der Selbstständigkeit und Teilhabe.
Wie verläuft die Behandlung?
Während der Behandlung sitzt der Patient / die Patientin in einem bequemen Stuhl. Der Therapeut / die Therapeutin führt einen Stosswellensender über die zu behandelnden Areale des Kopfes. Dabei sieht er/sie in Echtzeit auf dem Monitor des Behandlungssystems, welche Hirnregion gerade stimuliert wird und welche Regionen bereits abgedeckt sind.
Die Behandlung dauert etwa 25 Minuten. Während der Behandlung kann der Patient/die Patientin sich bewegen und unterhalten. Die Behandlung ist vollkommen schmerzlos. Vor und nach der Behandlung können alle Alltagsaktivitäten ganz normal durchgeführt werden.
Initial werden 6-9 Behandlungen durchgeführt. Bei einem positiven Therapieergebnis werden diese später mit Erhaltungsbehandlungen ergänzt. Zur Verlaufskontrolle werden vor und nach der Therapie Tests durchgeführt.
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Kontrollierte Hirnstimulation
Während der Behandlung wird die applizierte Energie in Echtzeit kontrolliert. Dies ermöglilcht eine präzise Stimulation der betroffenen Hirnareale.
Unsere Erfahrung mit der TPS bei Parkinson
Erste Ergebnisse zeigen, dass bei Parkinson Patient:innen vor allem die Gangmotorik oft positiv auf die Behandlung mit der TPS anspricht. Dies äußert sich in einem sichereren, schnelleren Gang bei dem die Bewegungen sauberer und flüssiger sind. Eine signifikante Reduktion eines ein- oder beidseitigen Tremors ist nach bisherigen Erfahrungen dagegen schwieriger zu erreichen.
In dem nachfolgenden Video sehen Sie als Beispiel das Gangbildes eines Patienten vor und nach der Therapie mit der TPS.
  • Klicken Sie im Bild auf den roten Kreis mit dem Dreieck, um das Video zu starten.
Bitte beachten Sie dabei: Ob und in welchem Umfang ein Patient / eine Patientin auf die TPS anspricht, lässt sich nicht vorhersagen. Zudem ist die TPS noch nicht für die Behandlung von Parkinson zugelassen. Eine Behandlung ist daher nur nach individueller Abklärung der Therapieeignung möglich.
Was sind die nächsten Schritte?
Sie informieren sich genauer über die TPS
Kontaktieren uns dazu entweder über die interaktiven Fragen auf dieser Seite oder das Online‒Formular. Alternativ können Sie uns auch anrufen oder eine Email schreiben.
Daraufhin erhalten Sie unsere TPS-Broschüre sowie weiteres Informationsmaterial. Und falls Sie die interaktiven Fragen verwenden sogar eine erste Abschätzung der Therapieeignung. Eventuelle Fragen klären wir telefonisch oder per Mail.
Wir prüfen die Therapieeignung
Falls Sie das Therapieangebot wahrnehmen wollen, senden Sie uns die in der Broschüre genannten medizinischen Unterlagen Ihrer Erkrankung.
Unser für die TPS zuständige Arzt begutachtet die Unterlagen.
Start der initialen TPS-Therapie
Wenn Sie eine Therapiezusage erhalten und sich für die Therapie entscheiden, vereinbaren wir Termine für das Arztgespräch und die initiale Behandlungsserie aus 6-9 Sitzungen.
Wir kontrollieren gemeinsam das Ergebnis
6 Wochen nach Therapieende führen wir eine abschließende Verlaufskontrolle durch. Unser Arzt wertet alle Verlaufsdaten aus und bespricht mit Ihnen das Ergebnis.
Start der kontinuierlichen TPS-Therapie
Wenn sich für Sie ein Nutzen der Therapie gezeigt hat und Sie dies wollen, beginnt nun die Phase der kontinuierlichen TPS-Therapie mit einer Behandlung alle 4-6 Wochen und regelmäßigen Verlaufskontrollen.
Kennen Sie noch jemand, der betroffen ist?
Dann weisen Sie ihn/sie doch auf diese neue Therapieoption hin. Klicken Sie auf "Adresse dieser Seite kopieren" und fügen Sie den kopierten Link in eine Nachricht an die Person ein.
Ist die TPS in meinem Fall anwendbar?
Beantworten Sie 4 Fragen und Sie erhalten von uns eine Einschätzung
Frage Nr. 1: Welche Erkrankung liegt vor?
Die TPS‒Therapie kurz erklärt
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Sie wollen sich das in Ruhe genauer durchlesen?
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Vertraulich
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0731 7908 1314
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Länger gemeinsam aktiv
Kompetenz in TPS Behandlung
Der Psychiater Dr. Alexander Schwarz ist ein erfahrener Anwender der TPS für eine Vielzahl von Indikationen. Er hält Vorträge zur Anwendung der Therapie und nimm kontimuierlich an Expertentreffen teil.
Behandelte Indikationen
- Demanz Typ Alzheimer u.a. - Parkinson - Post-Covid - Schlaganfall - Depression - ALS - Autismus - Rollstuhlpatienten - Wachkomma
Vorträge
- TPS Anwendertreffen - Vitawell Gesundheitsmesse - ImPuls Pflegezentrum
Expertentreffen
- Anwendertreffen Bregenz - Expert Meeting Berlin - 1st Internat. TPS-Symposium
Unser TPS-Zentrum
Unsere Einrichtung der Transkranealen Pulsstimulation ist Teil der psychiatrischen Praxis Dr. Schwarz. Die Räume befinden sich auf dem Gelände der psychiatrischen Fachklinik Dr. Schwarz. Bei Bedarf erfolgt mit dieser eine Abstimmung in einem multiprofessionellen Team. Dies kann z.B. eine medikamente Zusatztherapie oder stationäre Behandlung betreffen.
In unserem TPS-Zentrum behandeln wir Patient:innen mit Alzheimer-Demenz, Parkinson*, Depression*, Post Covid*, Impfschaden* und schwerst beeinträchtigte Patient:innen (Rollstuhl)*.
Die Einrichtung ist ebenerdig barrierefrei zugänglich. Über die Autobahn ist sie schnell erreichbar. Eine Parkmöglichkeit besteht auf dem Parkplatz direkt vor der Klinik.
Option "Therapieaufenthalt in Ulm"
Falls Sie weiter entfernt wohnen bietet es sich an, für die Dauer der Therapie in Ulm zu bleiben. Wir können in diesem Fall die Behandlungstermine enger legen, so dass Ihr Aufenthalt möglichst kurz ist. Bei der Organisation sind wir Ihnen gerne behilflich. Fragen Sie nach unserem Infoblatt "Die Alternative - Therapieaufenthalt in Ulm".

* Für diese Indikationen ist die Therapie noch nicht zugelassen. Die Behandlung erfolgt daher als Individueller Heilversuch.
TPS-Zentrum Ulm
Psychiatrische Praxis Dr. A. Schwarz